Sedus Open Up Chefsessel in einem Buero in der Schweiz

Zwei Drittel des Materials aus dem eigenen Land: der Sedus Open Up

Sedus

Bei einem Bürostuhl aus Aluminium und Stahl entsteht der grösste Teil der Umweltwirkung nicht in der Fabrik, sondern im Einkauf des Materials. Sedus bezieht rund zwei Drittel von Stahl, Aluminium und Holz in Deutschland und fast den gesamten Rest in Europa; Lieferungen von ausserhalb Europas liegen unter drei Prozent. Gefertigt wird Open Up in Dogern, wenige Kilometer von der Schweizer Grenze.

Für ein Schweizer Büro heisst das zweierlei. Erstens sind die Wege kurz, was sich in der Ökobilanz nach DIN EN 15804 abbilden lässt und nicht behauptet werden muss. Zweitens ist die Nachlieferung realistisch: Wer in drei Jahren zehn weitere Stühle in identischer Ausführung braucht, bestellt bei einem Werk in Fahrdistanz und nicht auf einem Containerschiff.

Der Stuhl selbst bleibt ein Chefsessel im vollen Sinn: dorsokinetische Rückenlehne, Similar-Mechanik in fünf Stufen arretierbar, Neigung bis 45 Grad, hohe Lehne mit Nackenstütze bei der Ausführung up-103. La Mercanti übernimmt Planung, Offerte und Lieferung bis in den Raum.

Technische Informationen auf Basis der vom Hersteller angegebenen Daten.

Modell: Open Up, Sedus Stoll AG — Design Mathias Seiler, 2000

Varianten: up-100 niedrige Rückenlehne · up-103 hohe Rückenlehne mit Nackenstütze · open up modern classic · Konferenzsessel · Freischwinger, stapelbar bis 5 Stück · Counter-Ausführung

Mechanik: Similar-Mechanik mit Gegenkrafteinstellung, in 5 Stufen arretierbar; optional Sitzneigung nach vorne um 4°; dorsokinetische Rückenlehne; Lehnenneigung ca. 35°, Neigung bis 45°

Einstellungen: höhenverstellbare Lordosenstütze · in Höhe und Neigung verstellbare Nackenstütze · Sitztiefenverstellung mit 60 mm Verstellweg · Sitz mit 30 mm mehr Tiefe · 3D-Armlehnen mit Softtouch-, Gel- oder Lederauflagen, alternativ Standard-Armlehnen oder ohne

Bezüge: Membranbespannung oder Polsterung, auch Flachpolster und gestepptes Leder; modern classic in anilingegerbtem, genarbtem Leder; Bezugsstoffe nach OEKO-TEX Standard 100

Aufbau: Fusskreuz aus Aluminium-Druckguss, pulverbeschichtet oder poliert; Stahlgestelle pulverbeschichtet oder verchromt; lastabhängig gebremste Doppelrollen Ø 65 mm, Typ H oder W; Gasfeder mit mechanischer Tiefenfederung, EN 16955 Klasse 4

Belastung und Gewicht: bis 120 kg · 21,06 kg beim Modell up-103 ohne Verpackung

Materialien: Metalle 59,3%, Kunststoffe 28,1%, Holz 6,9%, Glasfaser 4,0% · Rezyklatanteil 46,39% · Recyclingfähigkeit 99%

Langlebigkeit: 10 Jahre garantierte Reparierbarkeit · 5 Jahre Garantie nach den Sedus Garantiebedingungen · Bezüge nicht verklebt

Fertigung: Sedus Stoll AG, Dogern, mit 100% Grünstrom; Fertigung nach ISO 9001, ISO 14001, ISO 50001 und ISO 45001

Zertifikate: TÜV Rheinland GS nach DIN EN 1335 · TÜV Rheinland Ergonomics Approved · Quality Office · GREENGUARD (UL 2818) · Ökobilanz nach DIN EN 15804 · REACH-konform

La Mercanti Srl — Ihr Partner für Design- und Contract-Projekte seit 1997.
San Benedetto del Tronto (AP), Italy · +39 0735 753833 · info@lamercanti.com
Lieferung, Angebote, Leistungsverzeichnisse und Projektunterstützung in der ganzen Schweiz.

Häufige Fragen

Wie lange bleibt eine Ausführung lieferbar?

Open Up wird seit dem Jahr 2000 gebaut und ist bis heute im Programm — ein ungewöhnlich langer Zeitraum für einen Bürostuhl. Für eine Etage, die in Etappen möbliert wird, ist das der praktische Wert: Der elfte Stuhl gleicht den ersten zehn. Festgehalten werden sollten trotzdem Bezugsreferenz, Armlehnentyp und Rollenart, damit eine Nachbestellung exakt trifft.

Welche Rollen braucht es für welchen Boden?

Es gibt sie in zwei Ausführungen: Typ H und Typ W, beide als lastabhängig gebremste Doppelrollen mit 65 mm. Die Zuordnung ist umgekehrt zur Intuition — harte Rollen auf weiche Böden, weiche auf harte. Alternativ sind Gleiter aus Stahl, Kunststoff oder Filz erhältlich, etwa wenn der Stuhl auf einem Podest steht.

Ist der Stuhl auch ohne Leder erhältlich?

Ja. Die Rückenlehne gibt es mit Membranbespannung, die Luft durchlässt und trockener sitzt, oder gepolstert mit Stoff. Die Bezugsstoffe sind nach OEKO-TEX Standard 100 zertifiziert. Leder bleibt der modern classic und einzelnen Ausführungen vorbehalten, ist also eine bewusste Wahl und keine Voreinstellung.

Was besagt die Ökobilanz?

Sie ist nach DIN EN 15804 erstellt und weist die Umweltwirkungen über den Lebenszyklus aus, einschliesslich der Gutschrift aus dem Recycling am Ende. Zusammen mit dem Rezyklatanteil von 46,39% und der Recyclingfähigkeit von 99% ergibt das eine Datenlage, die in einer Beschaffung geprüft werden kann statt geglaubt werden zu müssen.

Passt der Stuhl unter einen Schreibtisch mit tiefer Zarge?

Das hängt an den Armlehnen. Mit 3D-Armlehnen lässt sich die Höhe anpassen, Standard-Armlehnen sitzen fest, und ohne Armlehnen ist die Frage erledigt. Gemessen wird die lichte Höhe unter der Zarge, nicht die Tischplatte — die Differenz beträgt oft mehrere Zentimeter.

Wie man eine Bestellung für mehrere Etagen vorbereitet

Bei zehn Stühlen genügt ein Anruf, bei achtzig entscheidet die Vorbereitung über Wochen. Fünf Schritte, die eine Nachbestellung in drei Jahren noch passend machen.

Die Ausführungen auf drei begrenzen

Eine Ausführung für Kaderbüros, eine für Arbeitsplätze, eine für Sitzungszimmer. Mehr Varianten erhöhen den Aufwand bei jeder späteren Ergänzung, ohne im Raum sichtbar zu werden.

Bezugsreferenzen schriftlich festhalten

Farbnummer, Materialgruppe, Armlehnentyp und Rollenart gehören in die Bestellung. Diese vier Angaben entscheiden, ob eine Ergänzung Jahre später identisch ausfällt.

Bodenbeläge je Geschoss erfassen

Teppich im einen, Parkett im anderen Stock: Die Rollenart wird pro Etage bestimmt und nicht pauschal für das ganze Haus.

Musterstuhl vor der Serie bestellen

Ein einziges Muster im echten Raum klärt Bezug, Höhe und Armlehnen zuverlässiger als jede Broschüre — und die Kosten werden bei der Auftragsbestätigung vollständig angerechnet.

Lieferung nach Geschoss staffeln

La Mercanti teilt grössere Lieferungen nach Bauetappe auf, damit nicht achtzig Stühle in einem Raum stehen, während im Stockwerk darüber noch gemalt wird.

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