Konferenztische und Sitzungstische aus Italien für Schweizer Ansprüche

In der Schweiz beginnt eine Sitzung pünktlich, und sie beginnt vorbereitet. Der Tisch gehört zu dieser Vorbereitung: Konferenztische und Sitzungstische entscheiden, ob acht Personen mit Unterlagen und Laptops konzentriert arbeiten oder zwei Stunden lang um Platz verhandeln. Ein Sitzungszimmer, das Entscheidungen tragen soll, verdient einen Tisch, der dafür dimensioniert wurde und dessen Technik vor der ersten Sitzung feststeht.

Die Auswahl umfasst rechteckige, ovale und runde Konferenztische italienischer Hersteller, vom kompakten Besprechungstisch für vier Personen bis zur Tafel für den Verwaltungsrat: Furnier, Fenix, Linoleum oder Glas, Gestelle aus Metall oder Massivholz, integriertes Kabelmanagement mit Klappen und Anschluss an die Bodendose. Die Qualität sitzt dort, wo niemand hinschaut: in der Kantenverarbeitung, in der Beinfreiheit ohne störende Traversen, in matten Oberflächen, die im Gegenlicht einer Videokonferenz nicht spiegeln.

La Mercanti richtet Sitzungszimmer für Unternehmen in Zürich, Basel, Bern und im Mittelland ein: Bedarfsanalyse, Masskonzept, Abstimmung mit Elektro- und Medienplanung, Lieferung und Montage, koordiniert von einem Ansprechpartner.

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Häufige Fragen

Die «Tafel für zwölf», an der nur zehn bequem sitzen: Wie zählt man Sitzplätze am Sitzungstisch ehrlich?

Von der Tischkante her, mit einem festen Mass pro Platz: 80 Zentimeter Breite trägt eine Person mit Laptop und Unterlagen; 70 Zentimeter funktionieren nur, wenn ausschliesslich mit dem Gerät gearbeitet wird. Dazu gehört die Tischtiefe von 120 bis 140 Zentimetern, damit sich zwei gegenübersitzende Personen mit Unterlagen nicht in die Quere kommen und in der Mitte Platz für Anschlussfeld und Wasserflaschen bleibt. Wer eine deklarierte Platzzahl prüfen will, teilt schlicht die nutzbare Kantenlänge durch dieses Mass — und stellt häufig fest, dass die Deklaration vom Idealfall ohne Technik ausgeht.

Optimistisch gezählt wird, weil im Verkaufsgespräch der grösste Anlass des Jahres regiert; in der Sitzungsrealität nimmt aber fast jede Person mit aufgeklapptem Laptop teil, und ab dem zehnten Gast liegen die Ellbogen an. Dimensionieren Sie deshalb auf die typische Sitzung und lassen Sie der Zahl zwei Plätze Luft. Ein Tisch, der zwei Plätze weniger verspricht und sie vollwertig hält, macht die besseren Sitzungen.

Steckerleiste auf der Platte, Kabelkanal quer über den Boden: Wie beginnt die Kette der Provisorien im Sitzungszimmer, und wer unterbricht sie?

Sie beginnt mit einer Bestellung, die schneller war als die Planung. Steht der Tisch, bevor Strom, Daten und Bild geklärt sind, hilft man sich zunächst mit der Steckerleiste auf der Platte, dann mit dem Kabelkanal quer über den Boden, später mit einem Bildschirm, der dort hängt, wo gerade Wand frei ist. Jedes dieser Provisorien ist einzeln vernünftig und in der Summe teuer, weil keines je zurückgebaut wird: Das Sitzungszimmer, das Präzision ausstrahlen soll, dokumentiert stattdessen seine Planungsgeschichte.

Unterbrochen wird die Kette an einer einzigen Stelle: an der Schnittstelle zwischen Bodendose und Tischanschluss. Vereinbaren Sie in der Offerte schriftlich, wer diese Verbindung ausführt und wer sie prüft — genau an dieser Naht glauben sich Elektriker und Möbellieferant gegenseitig zuständig, und dort entstehen die meisten Mängel. Eine Stunde Koordination mit der Elektroplanung, bevor bestellt wird, erspart Jahre sichtbarer Kompromisse.

Rechteckig, oval oder rund: Wann ist die runde Form die falsche Wahl, obwohl alle sie sympathisch finden?

Ab etwa acht Personen. Ein runder Tisch, der acht Plätze fasst, braucht einen Durchmesser, bei dem sich Gegenübersitzende kaum mehr verstehen und Unterlagen in der Mitte unerreichbar werden; gleichzeitig verschenkt der Kreis in rechteckigen Räumen Fläche. Rund spielt seine Stärke bis sechs, allenfalls acht Personen aus, wenn Gleichrangigkeit und Gespräch wichtiger sind als Präsentation. Für Entscheidungssitzungen mit Vorsitz, für Verhandlungen mit zwei Delegationen und für hybride Formate ist die rechteckige oder fassförmige Platte die ehrlichere Wahl: Sie ordnet die Rollen und richtet die Blicke auf Bildwand und Kamera.

Die Fassform, aussen leicht gebaucht, verbessert dabei die Sichtlinien untereinander und zur Leinwand, ohne die Ordnung des Rechtecks aufzugeben. Wählen Sie die Form deshalb nach dem häufigsten Sitzungstyp des Raumes, nicht nach dem Möbelkatalog, und geben Sie der zweiten Nutzungsart den Vorrang bei der Bestuhlungsreserve.

Welche Tischoberfläche übersteht Sitzungsalltag und Videokonferenzen: Furnier, Linoleum, Fenix oder Glas?

Unter Kameralicht gewinnen die matten Flächen. Glas und Hochglanzlack spiegeln Leuchten und Fenster in die Kamera und zeigen jeden Fingerabdruck; wer täglich Videokonferenzen führt, nimmt das als permanente Unruhe im Bild wahr. Linoleum schreibt sich angenehm warm, verzeiht den Alltag und wirkt zurückhaltend; Fenix ist extrem matt, fingerspurenarm und lässt kleine Gebrauchsspuren thermisch ausbessern; Furnier bleibt die repräsentativste Wahl und lässt sich nach Jahren aufarbeiten, verlangt aber eine Hausordnung mit Untersetzern und eine Reinigung, die das Öl oder den Mattlack respektiert.

Beurteilen Sie die Entscheidung im Raum selbst: Muster flach auf Fensterhöhe legen, Deckenlicht einschalten, mit dem Smartphone eine Testaufnahme aus Kameraposition machen. Was dort ruhig bleibt, bleibt es auch in der Verwaltungsratssitzung. Für stark belegte Sitzungszimmer hat sich die Kombination bewährt: robuste matte Fläche, Kante und Gestell als hochwertige Berührungspunkte.

Der Konferenztisch wird vor der ersten Sitzung entschieden: vier Festlegungen, die sich nachträglich kaum korrigieren lassen

Ein Konferenztisch steht zehn und mehr Jahre im wichtigsten Raum des Unternehmens, und die meisten Fehler an ihm sind Planungsfehler, keine Produktfehler: zu viele deklarierte Plätze, eine Bodendose am falschen Ort, eine Oberfläche, die in der Videokonferenz spiegelt. Die folgenden vier Festlegungen ordnen die Entscheidungen vom Nutzungsprofil über Mass und Technik bis zur Ausführung, sodass keine die nächste verbaut. Sie gelten für das Sitzungszimmer einer Kanzlei ebenso wie für den Verwaltungsratsraum eines Industrieunternehmens.

1. Nutzungsprofil klären: Wer sitzt hier, wie oft, mit welcher Technik?

Bestimmen Sie zuerst den häufigsten Sitzungstyp des Raumes: interne Entscheidungssitzung, Empfang von Klientschaft, Verhandlung mit zwei Parteien, hybride Besprechung mit zugeschalteten Teilnehmenden. Jeder Typ stellt andere Anforderungen an Form, Grösse und Technik. Zählen Sie ehrlich: Wie viele Personen sitzen in achtzig Prozent der Sitzungen am Tisch? Für diese Zahl wird dimensioniert; die zwei Grossanlässe pro Jahr rechtfertigen keinen Tisch, der im Alltag zu gross und zu weit ist.

Klären Sie im selben Schritt den Technikbedarf: Braucht der Raum eine feste Kamera und eine Bildwand, genügt ein Anschlussfeld für Strom und Bildübertragung, oder soll der Tisch bewusst technikfrei bleiben, wie es manche Kanzleien für vertrauliche Besprechungen bevorzugen? Diese Antworten entscheiden später über Klappen, Durchlässe und die Lage der Bodendose. Halten Sie beides in einem knappen Raumprofil fest: Es diszipliniert die spätere Diskussion, wenn im Auswahlverfahren plötzlich die grössere Tafel gefällt, und es gibt dem Lieferanten die Grundlage für eine Offerte, die vergleichbar bleibt. Wer diese Klärung erst nach der Bestellung nachholt, findet die Antworten in Form von Provisorien.

2. Mass und Form aus dem Raum entwickeln, nicht aus dem Katalog

Rechnen Sie rückwärts vom Raum: Von der Wand bis zur Tischkante braucht es 90 Zentimeter, wo nur gesessen wird, und 120 Zentimeter, wo hinter den Stühlen durchgegangen wird oder ein Sideboard steht. Der Rest ist die Fläche, über die sich überhaupt reden lässt; aus ihr ergibt sich mit 80 Zentimetern Breite pro Platz die ehrliche Sitzplatzzahl. Ein Raum von fünf auf sieben Metern trägt so eine Tafel für zehn bis zwölf Personen, nicht für sechzehn, so ernüchternd das im ersten Moment klingen mag.

Erst jetzt fällt die Formentscheidung: rund für das gleichrangige Gespräch bis acht Personen, rechteckig oder fassförmig für Sitzungen mit Vorsitz, Präsentation und Kamera. Prüfen Sie zuletzt die Details, die man im Grundriss nicht sieht: Beinfreiheit ohne Traverse an jedem deklarierten Platz, Blendfreiheit zur Fensterfront, die Achse zur Bildwand. Bei Räumen mit grossen Fensterflächen lohnt der Blick auf den Sonnenstand: Eine Platte, die im Sommer um vierzehn Uhr im Gegenlicht liegt, wird in jeder Sitzung zum Thema. Ein Tisch, der aus dem Raum entwickelt wurde, wirkt selbstverständlich; einer aus dem Katalog wirkt hineingestellt.

3. Strom, Daten und Bild festlegen, solange der Boden offen ist

Die Bodendose ist der Punkt, an dem Bau und Möbel zusammentreffen, und sie ist nach dem Bodenbelag nur noch mit Aufwand zu verschieben. Legen Sie deshalb die Tischposition millimetergenau fest und leiten Sie daraus die Lage der Dose ab, bevor Unterlagsboden und Belag geschlossen werden; bei Umbauten gilt dieselbe Sorgfalt für Brüstungskanäle oder Wandauslässe. Definieren Sie dann die Elektrifizierung des Tisches: Anzahl Steckdosen und Ladeanschlüsse pro Platzpaar, Klappe oder Durchlass, Kabelweg im Tischbein.

Zur Bildseite gehören Bildwand und Kamera: Die oberste Sitzposition muss das Bild lesen können, die Kamera soll alle Gesichter fassen, und niemand darf mit dem Rücken zur Leinwand einen ganzen Nachmittag verbringen. Legen Sie zudem im Terminplan fest, wann die Verbindung zwischen Bodendose und Tischanschluss hergestellt und getestet wird — nach dem Bodenbelag, vor der Möbelmontage —, damit der erste Sitzungstag nicht zum Testlauf wird. Planen Sie im Anschlussfeld zudem ein bis zwei ungenutzte Module als Reserve ein: Die Technik im Sitzungszimmer wechselt schneller als der Tisch, und die Reserve erspart die nächste Bohrung in der Platte.

4. Material, Gestell und Ausführung im Detail abnehmen

Wählen Sie die Oberfläche nach dem Licht des Raumes und nach dem Kamerabild: matte Flächen wie Linoleum, Fenix oder mattlackiertes Furnier bleiben in der Videokonferenz ruhig, Hochglanz und Glas spiegeln. Prüfen Sie die Kanten, an denen Hände und Stuhlkanten täglich ansetzen, und das Gestell auf Stabilität ohne störende Traversen; bei langen Tafeln gehört die Frage dazu, wie die Platte gestossen wird und ob die Fuge an einem Platz oder zwischen den Plätzen liegt.

Verlangen Sie in der Offerte die vollständige Stückliste der Elektrifizierung, die Montage vor Ort mit Nivellierung und eine Abnahme nach Checkliste: alle Plätze besetzt, alle Klappen geöffnet, Testbild aus Kameraposition, Blick gegen die Fensterfront. Eine Stunde Abnahme mit Protokoll ist der Unterschied zwischen einem Sitzungszimmer, das vom ersten Tag an funktioniert, und einer Mängelliste, die sich durch das erste Halbjahr zieht. Bewahren Sie Protokoll und Stückliste auf: Bei einer späteren Erweiterung um Beistelltische oder ein zweites Sitzungszimmer sichern sie, dass Oberflächen und Details zusammenpassen.