Italienische Möbel erreichen die Schweiz üblicherweise über eine Kette: Werk, Exporteur, Handelsvertreter, örtlicher Händler. Jede Stufe verlangt ihre Marge und gibt die Verantwortung weiter — und am Ende weiss niemand mehr genau, wer was zugesagt hat. Wir arbeiten ohne diese Kette: ein Büro, neun Personen, direkter Kontakt zum Werk und zu Ihnen. Kein Vertreter spricht in unserem Namen, weil es keinen gibt.
Wir sind kein Hersteller, sondern Distributor. Gefertigt wird in den italienischen Werken, die wir vertreten, und unser Teil beginnt mit deren Auswahl und endet, wenn das letzte Stück an seinem Platz steht. Dazwischen liegt, was ein Projekt entscheidet: Spezifikation, Termine, Transport und die Verantwortung nach der Rechnung.
Wir machen das seit 1997, sitzen gemeinsam in einem Büro an der italienischen Adriaküste und arbeiten auf Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch. Jeder Name unten steht für eine bestimmte Aufgabe und ein Telefon, das abgenommen wird.
Marco OlivieriGründer und GeschäftsführerEr verbringt mehr Zeit in Werken als in Showrooms, denn dort zeigt sich, ob eine Serie zehn Jahre täglichen Gebrauch übersteht: daran, wie sie montiert wird, nicht wie sie fotografiert wird. Er besucht die internationalen Messen, vom Salone del Mobile mit Design Week bis Orgatec und NeoCon, um Marken und Entwicklungen früh genug zu sehen, damit sie Kunden und Planern nützen.
Sprachen: Italienisch, Englisch
Andrea BollettiniMitgründer · Leiter LogistikabteilungEr leitet den Bereich industrielle Regalanlagen und Lagerbühnen, vom Ortstermin bis zur Belastungsprüfung. Er ist der Einzige hier, der in Kilogramm je Fachboden und zulässigen Stützweiten denkt, und arbeitet dort, wo sich ein Planungsfehler nicht verstecken lässt. Er betreut die Baustellen selbst und bleibt Ansprechpartner, auch wenn das Lager Jahre später anders genutzt wird.
Sprachen: Italienisch
Mirco CameliLeiter Qualität und ControllingEr verantwortet das zertifizierte Qualitätssystem, die Projektbudgets, Kosten und Termine. Praktisch stellt er fest, was etwas tatsächlich kostet, bevor es jemand zusagt, und rechnet bei einer zusätzlichen Rabattanfrage nach, statt spontan zu antworten — weshalb ein Ja, wenn es kommt, auch hält.
Sprachen: Italienisch
Antonio ConsortiPlanung und ProjektabwicklungSeit 2002 im Unternehmen. Er beginnt jedes Mal mit denselben Fragen — wer sitzt wo, wer geht vorbei, wie viele Personen nutzen den Raum und wie lange — und schlägt erst danach den Katalog auf. Er erstellt den Grundriss, wählt die Möbel, lässt Sonderteile fertigen, wo die Serie aufhört, und bleibt bis zur Montage: dann zeigt sich, ob die Masse stimmten.
Sprachen: Italienisch, Englisch
Laura OlivieriVertrieb und KundenbetreuungSprachwissenschaftlerin, seit 2008 im Unternehmen. Sie ist die erste Stimme, die Sie hören: nimmt die Anfrage auf, erkennt in zwei Fragen, ob es ein Projekt oder ein Einzelkauf ist, erstellt das Angebot und begleitet es, bis ein Auftrag oder eine klare Antwort daraus wird — auch wenn die klare Antwort Nein lautet. Kunden nennen am häufigsten nicht ihr Tempo, sondern dass sie tatsächlich zurückruft.
Sprachen: Italienisch, Englisch, Französisch
Ida Raffaella MecozziKundenbetreuung · AuslandsmärkteDiplom in Bankökonomie, seit 2006 im Exportbereich. Sie betreut Kunden und Planungsbüros ausserhalb Italiens und begleitet die Geschäftsführung auf Reisen: trifft man einen Kunden oder Architekten im Ausland, sitzt sie gegenüber und macht die Notizen, aus denen einige Wochen später das Projekt entsteht.
Sprachen: Italienisch, Englisch, Französisch
Sie arbeitet an zwei Fronten, die selten zusammengehören: Anfragen aus dem Ausland und aus dem italienischen Markt, dazu die direkte Ansprache von Unternehmen, die uns noch nicht kennen. Das ist die schwierigste Aufgabe im Vertrieb — jemanden anzurufen, der Sie nicht erwartet, und binnen dreissig Sekunden etwas Brauchbares zu sagen — und sie gelingt nur mit Vorbereitung.
Sprachen: Italienisch, Englisch, Spanisch
Giorgia De AscanioA&D Kundenbetreuung und MarketingunterstützungSprachwissenschaftlerin, seit Mitte 2025 im Unternehmen. Sie arbeitet mit Architekten, Planungsbüros und Firmenkunden: koordiniert Angebote, Muster und Oberflächenkarten und bringt Termine und Budgets mit dem Bauzeitenplan in Einklang, der fast immer weniger flexibel ist als ein Katalog.
Sprachen: Italienisch, Englisch, Spanisch
Sprachwissenschaftlerin, betreut die Auslandsmärkte vom ersten Kontakt bis zum Angebot. Sie übernimmt auch den unauffälligsten Teil des Berufs: dieselbe Spezifikation in drei Sprachen zu lesen und zu bemerken, dass in einer eine Zeile fehlt — eine ausgelassene Ausführung, eine Menge, die nicht aufgeht, ein Zubehörteil, das in der Übersetzung verschwand.
Sprachen: Italienisch, Englisch, Spanisch, Französisch