Trennwandsystem Slender von Citterio mit Glastüre

Slender — die Absenkdichtung, die man nie sieht und immer hört

Citterio
Slender
Slender Eine Ikone des italienischen Designs
AB CHF 1

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Der wahre Test einer Bürotrennwand dauert eine Sekunde: Man schliesst die Tür und hört hin. Bei Slender von Citterio arbeitet in diesem Moment ein Mechanismus, den man nie zu Gesicht bekommt — die automatische Absenkdichtung. Beim Schliessen fährt sie aus dem Türprofil und schliesst den Spalt zum Boden, die klassische Schwachstelle jeder Glaswand. Bemerkenswert ist das Detail vor allem dort, wo es fast niemand bietet: auch an der Schiebetür, nicht nur am Anschlagflügel.

Diese Präzision zieht sich durch das ganze System des Molteni-Wandspezialisten: verdeckter Türschliesser, Deckenlaufschiene, Drehpunktband, teleskopische Profile mit ±15 mm Regulierung — und drei Wandaufbauten aus einer Profilfamilie (65,2×42,5 mm), im Labor geprüft bis 47 dB; die Türen erreichen mit Schwelle bis 44 dB. Verglasung von extraklar bis kanneliert, EPD für die Glasaufbauten. La Mercanti empfiehlt bei der Bemusterung genau eine Geste: Tür schliessen, hinhören. Das Argument macht die Mechanik von selbst.

Technische Informationen auf Basis der vom Hersteller angegebenen Daten.

Kollektion: Slender
Hersteller: Citterio S.p.A., Sirone (Lecco), Italien — Molteni Group
Typ: Trennwandsystem für Büros — versetztes Monoglas, Doppelglas, Vollwand
Profile: stranggepresstes Aluminium 65,2×42,5 mm; teleskopische Regulierung ±15 mm; Wandanschlüsse 27/42,5 mm, fest oder teleskopisch; Fly-By-Blende für Gipskartonwände
Verglasung: VSG 10/12/14 mm mit oder ohne Akustikfolien; klar, extraklar, geätzt, kanneliert; gebogenes und schaltbares Glas; Glasstösse aus transparentem Polycarbonat
Vollwand: Modul 53 mm, Steinwolle mit 1-2 Stahlblechen; Furnier-, Lack- oder Melaminpaneele
Schallschutz (Laborprüfung): 40-47 dB je nach Aufbau; Türen bis 44 dB mit Schwelle
Türen: Volltür, Doppelglas-Anschlagtür, Doppelglas-Schiebetür — ein- oder zweiflügelig; automatische Absenkdichtung an beiden Türtypen; verdeckter Schliesser; Drücker Chiara und Link, Stangengriff RP; europäische, amerikanische oder elektronische Schliessungen
Profilfinishes: Aluminium natur, gebürstet braun-oliv, poliert, bronze, schwarz; matt lackiert Schwarz, Graphit, Platin, Weiss
Erklärte Zertifizierungen: EPD (Glasaufbauten); Unternehmen zertifiziert nach ISO 9001, ISO 14001, FSC, LEED compliance

La Mercanti Srl — Ihr Partner für Design- und Contract-Projekte seit 1997.
San Benedetto del Tronto (AP), Italy · +39 0735 753833 · info@lamercanti.com
Lieferung, Angebote, Leistungsverzeichnisse und Projektunterstützung in der ganzen Schweiz.

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Häufige Fragen

Wie funktioniert die automatische Absenkdichtung?
Beim Schliessen der Tür löst ein Stift im Türprofil die Mechanik aus: Die Dichtung fährt nach unten und verschliesst die Bodenfuge, durch die Schall sonst ungehindert läuft. Beim Öffnen hebt sie sich wieder — kein Schleifen, kein Verschleiss am Boden, keine sichtbare Technik.
Warum ist die Dichtung an der Schiebetür etwas Besonderes?
Weil Schiebetüren konstruktionsbedingt Luft brauchen, um zu laufen — und genau diese Luft trägt den Schall. Slender integriert die Absenkdichtung auch dort: Die Tür gleitet frei und dichtet erst im geschlossenen Zustand. Laborwerte der Türen: bis 44 dB mit Schwelle.
Welche Wandaufbauten stehen zur Wahl?
Drei, aus derselben Profilfamilie: versetztes Monoglas (34-38 dB), Doppelglas (42-46 dB) und die 53-mm-Vollwand, die mit Steinwolle und bis zu zwei Stahlblechen 47 dB erreicht. Sichtschutz übernehmen geätztes, kanneliertes oder schaltbares Glas.
Wie präzise lässt sich das System einstellen?
Die Profile regulieren teleskopisch um ±15 mm und gleichen damit reale Boden- und Deckentoleranzen aus; drei Wandanschlussvarianten decken unterschiedliche Anschlusssituationen ab. Justiert wird im System — nicht mit Unterlegkeilen auf der Baustelle.
Welche Unterlagen erhalten wir zur Vergabe?
EPD für beide Glasaufbauten, akustische Prüfberichte und die erklärten Zertifikate des Unternehmens: ISO 9001, ISO 14001, FSC, LEED compliance. La Mercanti legt die Herstellerdokumentation dem Angebot bei — geordnet, vollständig, prüfbar.

Eine Trennwand nach Schweizer Massstab abnehmen

Fünf Prüfschritte für Bauherren und Planer: wie man bei Slender die Qualität kontrolliert, die man später nie mehr sehen wird.

Prüfen Sie mit dem Ohr, nicht mit dem Auge
Schliessen Sie bei der Bemusterung jede Türvariante einmal: Das satte, gedämpfte Schliessgeräusch der Absenkdichtung ist das hörbare Protokoll der Mechanik. Eine Tür, die klappert, würde jede 46-dB-Wand entwerten.
Verlangen Sie die Laborwerte je Aufbau
Lassen Sie sich die Prüfberichte zu Monoglas, Doppelglas und Vollwand vorlegen und ordnen Sie jedem Raum seinen Wert zu — 38, 46 oder 47 dB. Abgenommen wird gegen Zahlen, nicht gegen Prospektsprache.
Kontrollieren Sie die Fugenbilder
Glas-Glas-Stösse laufen über transparente Polycarbonatprofile, Wandanschlüsse über definierte Startprofile: Prüfen Sie die Musterwand auf gleichmässige, gerade Fugen. Präzision zeigt sich am Stoss, nicht in der Fläche.
Dokumentieren Sie die Beschlagwahl
Drücker Chiara oder Link, Stangengriff RP, Schliessung europäisch, amerikanisch oder elektronisch: Halten Sie die Wahl je Tür im Türenbuch fest. Eindeutige Beschlaglisten verhindern die halbe Mängelliste.
Legen Sie die Nachweise ins Bauwerksdossier
EPD, Prüfberichte und Zertifikate gehören vollständig ins Dossier des Gebäudes — für Audits, Mieterwechsel und spätere Umbauten. Was heute abgelegt wird, muss in zehn Jahren niemand mehr suchen.

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