Bürostuhl Leder

In Schweizer Führungsetagen gilt für Sitzmöbel dieselbe Regel wie für Uhren: Das Understatement muss der genaueren Prüfung standhalten. Ein Bürostuhl in Leder besteht diese Prüfung dort, wo man nicht zuerst hinschaut — an der Naht, die gerade läuft, an der Kante, die sauber eingefasst ist, am Geruch, den nur echtes, gut gegerbtes Leder hat. Vollleder und korrigiertes Leder trennen hier zwei Welten, und der Hersteller, der den Unterschied deklariert, hat nichts zu verbergen.

Im Alltag zahlt Leder auf zwei Konten ein: Es reguliert angenehm mit der Körpertemperatur, und es altert als einziges Bezugsmaterial in die richtige Richtung — die Sitzfläche eines guten Ledersessels erzählt nach zehn Jahren von Gebrauch, nicht von Abnutzung. Voraussetzung ist die Substanz darunter: Polsteraufbau und Mechanik machen den Stuhl, das Leder macht ihn wertig.

Auf dieser Seite: alle Lederbürostühle des Katalogs — Chefsessel, Konferenz- und Besucherstühle italienischer Hersteller, mit Ledertyp und Aufbau auf jedem Datenblatt.