Primavera Platte von Mutina mit zufällig verteilten Keramiksplittern

Primavera von Mutina: Zufall, aber mit Protokoll

Mutina

Barber Osgerby

Green
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CHF 1.581

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Der Zufall hat hier ein Verfahren: Bei Primavera werden echte Keramiksplitter in zufälliger Ordnung über die Platte gestreut — und dann beginnt die Disziplin. Trockene Verpressung mit Continua Plus, Grundtöne über lösliche Salze, kein Digitaldruck, Werkmass 1190×1190 Millimeter, Fuge 2 Millimeter, Keile gegen Kaliberdifferenzen. Barber und Osgerby haben das Unberechenbare in einen Prozess gefasst, der jedes Mal ein Unikat liefert und trotzdem jede Toleranz einhält — ein moderner Terrazzo in unglasiertem Feinsteinzeug.

Mit 6 Millimetern Stärke, Fleckenklasse 5, Frostbeständigkeit und Freigabe bis zur hinterlüfteten Fassade ist die Kollektion für den Dauerbetrieb gebaut, nicht für den Showroom. Fünf Farben — Bianco, Grigio, Nero, Verde, Blu — in 120×120 und 60×60. La Mercanti setzt Primavera in Schweizer Projekten dort ein, wo Empfang, Sitzungszimmer und Sanitärbereiche dieselbe Präzision zeigen sollen wie die Arbeit, die dahinter stattfindet.

Technische Informationen auf Basis der vom Hersteller angegebenen Daten.

Kollektion: Primavera
Hersteller: Mutina
Design: Edward Barber & Jay Osgerby, 2018 — German Design Award 2020, Archiproducts Design Award 2019 (Primavera Grigio); eingetragenes Design, 2019
Material: unglasiertes Feinsteinzeug (UNI EN 14411 App G, Gruppe BIa UGL), Stärke 6 mm
Formate: 120×120 cm (Werkmass 1190×1190 mm) — 60×60 cm (594×594 mm)
Farben: Bianco, Grigio, Nero, Verde, Blu — echte Keramiksplitter, trocken eingepresst (Continua Plus, kein Digitaldruck), Grundtöne über lösliche Salze, Variation V3
Einsatz: Boden und Wand, innen und aussen, hinterlüftete Fassade (mit Sicherheitsfaser), stark frequentierte Bereiche (Robinson-Test: schwere Nutzung)
Deklarierte Werte: Wasseraufnahme <0,5 % — Tiefenabrieb konform — frost- und temperaturwechselbeständig — Säuren und Laugen Klasse A, auch Poolchemie — Flecken Klasse 5 — R9 (DIN 51130), DIN 51097 Klasse B, DCOF 0,51
Nachhaltigkeit: 14 % Recyclinganteil (LEED 4.1); ISO 14000 und ISO 9001; VOC, HPD, EPD, SDS auf Anfrage
Verlegung: Fuge 2 mm mit Distanzkeilen; Kleber C2S2 für das Grossformat und auf Bodenheizung; auf Bestandsböden schnellabbindende Kleber; Pflege neutral, ohne Säuren und Wachse

La Mercanti Srl — Ihr Partner für Design- und Contract-Projekte seit 1997.
San Benedetto del Tronto (AP), Italy · +39 0735 753833 · info@lamercanti.com
Lieferung, Angebote, Leistungsverzeichnisse und Projektunterstützung in der ganzen Schweiz.

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Häufige Fragen

Wie passt Zufallsmuster zu Schweizer Masshaltigkeit?
Erstaunlich gut, weil beides getrennt bleibt: Das Streubild der Splitter ist frei, das Werkmass ist es nicht — 1190×1190 Millimeter beim Grossformat, 594 beim 60×60, Fuge 2 Millimeter, Kaliberdifferenzen werden mit Distanzkeilen ausgeglichen. Der Zufall betrifft die Optik, nie die Toleranz.
Ist wirklich keine Druckgrafik im Spiel?
Keine: Das Datenblatt hält zweimal fest, dass kein Digitaldruck verwendet wird. Die Splitter sind physische Keramikfragmente, trocken in den Scherben gepresst; die changierenden Grundtöne stammen aus löslichen Salzen. Man sieht und fühlt den Unterschied am ersten Muster.
Welche Einsatzbereiche deckt die Kollektion ab?
Boden und Wand, innen und aussen, dazu die hinterlüftete Fassade mit Sicherheitsfaser. Frost- und Temperaturwechselbeständigkeit sind deklariert, Chemikalien inklusive Poolprodukte liegen in Klasse A — vom Sitzungszimmer bis zur Eingangsterrasse bleibt es eine einzige Materialsprache.
Was bedeutet die Stärke von 6 Millimetern in der Sanierung?
Dass der Bestand bleiben darf: Mutina sieht die Verlegung auf bestehenden Böden mit schnellabbindenden Klebern vor. Die Aufbauhöhe wächst kaum, Türen und Anschlüsse bleiben unangetastet — ein Stockwerk lässt sich erneuern, während das Haus weiterarbeitet.
Wie fällt die Rutschhemmung aus?
R9 nach DIN 51130 für Innenräume, Klasse B nach DIN 51097 für barfuss begangene Nassbereiche wie Duschen, DCOF 0,51. Für Aussenrampen mit Gefälle empfiehlt sich eine griffigere Spezifikation — die Zahlen stehen im Datenblatt, nicht im Kleingedruckten.

Wie man kontrollierten Zufall ins Raumprogramm holt

Für Architekturbüros und Bauherren in der Schweiz: Primavera so planen, dass Unikat-Optik und Toleranzen sich nie in die Quere kommen.

Die Toleranzen zuerst lesen
Werkmass, Kaliber und Fugenbild vor dem Entwurf klären — das Streubild ist frei, die Masse sind es nicht, und genau das macht die Planung ruhig.
Eine Farbe pro Geschoss
Ein Grundton je Ebene hält das Unikat-Muster zusammen; die Splitter liefern die Abwechslung, die sonst Teppiche oder Kunst leisten müssten.
Nass- und Trockenzonen trennen
Klasse B deckt Duschen und Nassbereiche; für aussenliegende Rampen eine griffigere Oberfläche vorsehen und beides sauber ausschreiben.
Den Bestand stehen lassen
Bei Umbauten die 6 Millimeter nutzen: Verlegung auf dem vorhandenen Boden mit schnellabbindendem Kleber statt Rückbau mit Staub und Stillstand.
Muster im Betrieb prüfen
Eine Musterfläche im echten Licht und echten Betrieb begutachten — der kontrollierte Zufall überzeugt dort, wo er später arbeiten muss.

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