Ein Hotel und seine Möbel aus derselben Hand: Claesson Koivisto Rune

Claesson Koivisto Rune, Architekten des Nobis Hotel und Entwerfer von Radar

Das Nobis Hotel in Stockholm, 2010 fertiggestellt, ist der deutlichste Beleg dafür, wie Claesson Koivisto Rune arbeitet: Haus, Innenraum und Einrichtung entstehen nicht nacheinander, sondern miteinander. Das Büro ist als Architekturpartnerschaft eingetragen und wird seit 1995 von denselben drei Architekten geführt, deren Nachnamen es trägt; zu den späteren Bauten zählt die Umnutzung eines Tokioter Bankgebäudes zum Hotel K5. Wer Gastlichkeit plant, erkennt diese Herkunft sofort an den Sitzmöbeln: sie sind für Räume gedacht, in denen gewartet, gesprochen und beobachtet wird.

Genau dort setzt die Zusammenarbeit mit Frezza an. Aus ihr stammt Radar, zuerst ein Loungesessel für Hotelhallen und Flughafen-Lounges, später eine Reihe bis zum Chefsessel. La Mercanti stellt sie für Schweizer Projekte zusammen.