Was schwebt Ihnen vor?
Projektkonditionen für Unternehmen, Fachkunden und Planungsbüros
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Im Beschaffungsdossier zählt, was ein Dritter geprüft hat. Bei se:cube von Sedus, einer Reihe von Akustikkabinen und Sitzungsboxen, sind es zwei Zeichen: das GS-Zeichen, ausgestellt durch TÜV Rheinland LGA Products für die Grössen S, M und L und das AGR-Siegel der Aktion Gesunder Rücken in der Kategorie der lärmreduzierten Rückzugsorte.
Wer sauber ausschreibt, trennt das eine vom anderen: Diese Zeichen betreffen das Produkt, die Normen ISO 9001, 14001, 50001 und 45001 dagegen das Werk. Die Akustik steht mit ihrer eigenen Norm daneben, nach DIN EN ISO 11957 mindert die S den Schallpegel um 27 dB, die M um 28, die L um 26. Und wenn das Sitzungszimmer und Boardroom dauernd belegt ist, entlastet die grössere Schwester se:cube max mit eigener Lüftung, ohne Eingriff in den Bau.
Nach Fläche gelesen: 1,5 m² für eine Person (S), 2 m² und höchstens zwei Personen bei der neuen XM, dem Setting Diner mit integrierten Sofas, 3 m² und höchstens vier Personen (M), 6,25 m² und höchstens sechs (L). Darüber liegt se:cube max: 9 m² mit Platz für vier, 12 m² mit Platz für sechs, 16 m² mit Platz für acht. La Mercanti legt die Nachweise dem Beschaffungsdossier bei.
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Sedus nennt für die Produktion Klebstoffe auf Wasserbasis, Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und eine Verzinkung mit Chrom III; die Stoffe tragen OEKO-TEX Standard 100. Geheizt wird mit Holzschnitzeln, der Strom ist zu 100 % Ökostrom. Die Grösse S besteht zu 70,1 % aus Holz und zu 19,5 % aus Glas. Wer für ein Gebäude eine Materialliste führt, kann diese Angaben eintragen, ohne Annahmen treffen zu müssen.
HCL steht für Human Centric Lighting: Die Lichtfarbe folgt dem Tagesverlauf, in sieben Stufen zwischen 2700 und 6500 Kelvin. Ab Werk leuchtet das Panel dagegen neutral mit 4000 K und lässt sich als Option dimmen. HCL bestellt man also bewusst. Es lohnt sich dort, wo dieselbe Kabine vom Morgen bis zum späten Nachmittag besetzt ist; für kurze Telefonate genügt oft das neutrale Licht.
Sieben, verteilt auf zwei Systeme. se:cube Generation 3 kommt in S, der neuen XM, M und L mit integriertem Boden, se:cube max in S, M und L ohne Bodenplatte und mit Tür nach innen. Die kleinste ist für eine Person gedacht, die grösste für bis zu acht Personen; für se:cube max nennt Sedus weitere Masse auf Anfrage. Die Wahl fällt selten an der Fläche allein: Zuerst zählt man die Personen, dann klärt man, ob die Möbel fest eingebaut oder frei gestellt werden.
Bei se:cube stehen acht Konfigurationen zur Wahl: Focus Work, Phone Call im Stehen, Web Con im Sitzen oder Stehen, Duo Work, Video Lounge, Diner, Meet und Brainstorming. Die Möbel sind dann fest integriert, und bei den Settings S WebCon und M Focus Work lässt sich der Tisch von 680 bis 1180 mm verstellen, dazu kommt indirektes Licht aufs Gesicht. se:cube max kommt immer leer und wird frei möbliert, etwa mit losen Sedus-Möbeln. Wer weiss, dass sich die Nutzung ändern wird, plant deshalb lieber lose; wer nur telefonieren lässt, fährt mit der festen Lösung einfacher.
Diner ist eine der Konfigurationen von Sedus und das Setting der neuen XM: integrierte Sofas und ein Tisch für höchstens zwei Personen auf 2 m². Die Sofas lassen sich in Sedus-Stoffen oder Leder beziehen, mit über 140 Farben und Materialien; das Gestell von Tisch und Sofa ist weiss oder schwarz. Die Steckdosen sitzen in der Wand über dem Sofa, und für einen Bildschirm gibt es als Option eine Vorbereitung an der Wand über dem Tisch.
Bevor der Elektriker kommt, sollte klar sein, woher die Zuleitung kommt, wo die Steckdosen sitzen, ob ein Bildschirm dazukommt und wer den Anschluss übernimmt.
Bei se:cube kommt der Strom serienmässig über den Boden, Decke oder Wand sind Optionen. Zuerst schaut man also, ob am gewählten Standort eine Bodendose liegt oder wo die nächste Zuleitung verläuft. Ein Foto davon und die ungefähre Distanz zur künftigen Kabinenwand klären bereits die meisten Rückfragen.
Bei se:cube max läuft die Versorgung serienmässig von der Decke zum Technikpaneel, Boden oder Wand sind wählbar. In einer abgehängten Decke ist das meist einfach, bei einer Sichtbetondecke braucht die Leitung einen sauberen Weg. Das gehört auf den Plan, bevor der Standort endgültig feststeht.
Die Settings S WebCon, M Focus Work und XM bringen eine Steckdose, USB-A mit 18 W, USB-C mit 22 W und eine Kabeldurchführung fürs Netz mit. In se:cube max gibt es zwei Steckdosen und einen USB-Anschluss, mit Bildschirm zwei Steckdosen mehr. Man zählt am besten die Geräte, die dort wirklich im Einsatz sind: Laptop, Telefon, vielleicht eine Kamera. Das Netzwerkkabel entscheidet man jetzt, nicht später.
Ein Monitorarm ist als Option erhältlich, und die Vorbereitung für den Bildschirm bleibt von aussen unsichtbar. Bei se:cube max trägt die Technikwand das Gerät und führt die Anschlüsse. Wer Videokonferenzen plant, klärt früh Grösse und Gewicht des Geräts sowie die Sichtachse zu den Sitzplätzen, damit niemand gegen die Glasseite blickt.
Im Terminplan steht am Ende ein Name: Wer schliesst an, wer prüft, wer ist am Montagetag erreichbar? Oft ist das der Elektriker des Hauses, manchmal die Haustechnik. Nach dem Anschluss prüft man Licht, Lüftung, Steckdosen und Netzwerk einmal der Reihe nach, solange noch alle Beteiligten vor Ort sind.