Das Möbel haben Sie. Jetzt das Projekt.
Projektkonditionen für Unternehmen, Fachkunden und Planungsbüros
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Drei Zahlen stehen am Anfang dieser Stuhlfamilie: 52, 59 und 62 cm. So hoch ist die Lehne des gepolsterten black dot, und nur dieses Modell lässt die Wahl. Wer Bürodrehstühle für ein ganzes Team zusammenstellt, sollte deshalb bei der Höhe beginnen und erst danach über Stoff und Fusskreuz reden.
Hinter jeder Lehne arbeitet dieselbe Idee von Sedus, die patentierte Dorsokinetik: Die Lehne sitzt an einem einzigen Punkt, mit einem flexiblen Gelenk auf dem Aluminiumträger. Das ergibt 15° zusätzlich nach hinten und 8° bei jeder seitlichen Bewegung des Oberkörpers. Dazu kommt die Similar-Mechanik mit einer Rückstellkraft von 450 bis 1500 N.
Nach Höhe geordnet sieht die Reihe so aus: black dot deckt alle drei Masse ab. Bei 62 cm stehen black dot net mit Membran, black dot air mit dem 3D-Gewebe AIR KNIT und black dot 24 für den Dauerbetrieb, ausgelegt bis 150 kg. Die an der Orgatec vorgestellte Neuheit ist black dot next: erneuertes Design, drei Rücken aus Membran, 3D-Gewebe oder Polster, zwei Mechaniken für Desk Sharing und feste Plätze, die Rückseite der Lehne schwarz, grau oder in dunkler Bronze. Neben dieser Reihe stehen die Besucherstühle auf vier Beinen und als Freischwinger, für die Gäste an den Besprechungstischen eines Grossraumbüros, und für die Theke die Counter-Ausführung von black dot und net. Die Höhe lässt La Mercanti an der Person wählen, die täglich darauf sitzt.
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Das Zeichen vergibt TÜV Rheinland LGA: Zertifikat 60166331, geprüft nach DIN EN 1335-1/-2 und DIN 4573, bis 130 kg bei black dot, net und air. Für black dot 24 kommen ANSI/BIFMA X5.1-2002 und BS 5459-2:2000 dazu, bis 150 kg. Die Besucherstühle tragen GS mit DIN EN 16139 L1. In einer gemischten Bestellung gilt also für jedes Modell seine eigene Norm und seine eigene Gewichtsgrenze.
Ja, dafür hat Sedus die Besucherstühle: Der Hersteller beschreibt sie für Besprechung, Konferenz und Besuch. Es gibt sie auf vier Beinen und als Freischwinger, jeweils mit gepolstertem Rücken oder mit Membran. Entworfen hat sie Stephan A. Preisig, in einer zur Familie passenden Formensprache. So kann die Besprechungsecke dieselbe Handschrift tragen wie die Arbeitsplätze. Auch black dot next nennt Sedus für Sitzungsräume, als Drehstuhl.
Fünf: Hellgrau, Blau, Schwarz, Beige und Olivgrün. Das Gewebe ist dreidimensional gesteppt, wiegt 1490 g/m² und erreicht mindestens 50.000 Martindale. Der Sitz muss nicht denselben Stoff tragen wie die Lehne, Sedus erlaubt dort andere Bezüge. Praktisch heisst das: Zuerst legt man die Farbe des Rückens fest, weil dort die Auswahl auf diese fünf beschränkt ist, und sucht danach den Stoff für die Sitzfläche dazu.
Sie betrifft mehr als ein Einzelteil. Das Modell gibt es in Schwarz oder Hellgrau, und der Träger der Lehne folgt der Ausführung des Fusskreuzes: Aluminium schwarz, hell oder poliert, Polyamid schwarz oder hellgrau. Wer das Fusskreuz festlegt, legt damit auch den Lehnenträger fest. Bei black dot air ist Polyamid Serie, Aluminium schwarz gibt es dort als Option.
Man lehnt sich zurück, bis der gewünschte Winkel erreicht ist, drückt den Hebel nach unten und lässt ihn los. Die Similar-Mechanik kennt 11 Stellungen bis etwa 32°, Sitz und Lehne bewegen sich im Verhältnis 1:2,7. Gelöst wird sie, indem man den Hebel nach oben zieht, loslässt und sich anlehnt. Sedus empfiehlt, die Haltung oft zu wechseln; wer die Lehne feststellt, löst sie danach mit demselben Hebel wieder.
Am hohen Empfangstisch gelten andere Masse als am Schreibtisch. So wird die Counter-Ausführung auf Theke und Person eingestellt, vom Messen über den Fussring bis zu den Rollen.
Die Counter-Ausführung gibt es von black dot und von net. Ihre Sitzhöhe reicht von 630 bis 875 mm. Darum beginnt alles mit dem Meterstab an der Theke: Passt die Theke zu diesem Bereich, wird die genaue Stellung später im Sitzen gesucht, mit der Person, die dort arbeitet, und an ihrem eigenen Platz.
Zum Absenken setzt man sich, zieht den Hebel nach oben und lässt ihn auf der gewünschten Stellung los. Zum Anheben steht man auf, zieht denselben Hebel und lässt ihn los. Die Arme sollen auf der Arbeitsfläche ungefähr im rechten Winkel aufliegen. Dieser Griff kommt vor dem Fussring, weil der Ring sich nach der Beinposition richtet.
Der Ring misst Ø 500 mm und lässt sich zwischen 300 und 500 mm einstellen. Die Rändelschraube gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis er sich löst, den Ring in die gewünschte Position schieben und die Schraube im Uhrzeigersinn wieder festziehen. Danach setzt man sich noch einmal und korrigiert die Position, falls sie nicht stimmt.
Die Counter-Ausführung fährt auf selbstbremsenden Rollen. Vor dem ersten Gebrauch wird der farbige Transportschutz entfernt. Danach genügt es, die Rollen regelmässig zu reinigen, weil das ihre Lebensdauer verlängert und den Boden schont. Wer den Stuhl später in einen anderen Raum stellt, kontrolliert sie dort erneut.
Für den Stuhl an der Theke gilt ein Benutzergewicht von 110 kg, also weniger als am Schreibtisch. Das gehört in die Einweisung, wenn der Platz von mehreren Personen benutzt wird. Sedus weist ausserdem darauf hin, dass ein Bürostuhl weder als Steighilfe dient noch auf den Armlehnen besetzt oder einseitig extrem belastet werden darf.