Bürodrehstuhl Void von ICF, bordeauxrot bezogen, mit Fusskreuz auf Rollen

Premiere in Köln: Void Chair, eine der vier Neuheiten, mit denen ICF an die Orgatec 2026 zurückkehrt

ICF Office
Chefsessel
Void Eine Ikone des italienischen Designs Chefsessel
CHF 2,268

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Köln, Halle 10.2, Ende Oktober: ICF kehrt an die Orgatec 2026 zurück, zeigt dort vier Neuheiten, und die erste davon ist der Void Chair. Für einen Bürodrehstuhl mit Textilmembran ist das ein ungewöhnlicher Auftritt: Am Stand steht er nicht neben einem Datenblatt, sondern neben einer Tafel mit einem Satz, Less structure. More possibilities. Ein tragender Rahmen aus Aluminium umreisst Sitz und Lehne; dazwischen spannt sich eine doppelte Textilmembran, die den Körper über Zug und Elastizität trägt.

Die Messe passt zu diesem Entwurf, weil er sich im Stehen erklärt: Rahmen, Membran und Verbindungen bleiben sichtbar. Khodi Feiz hat ihn 2026 für ICF gezeichnet, und auf der Tafel in Köln steht sein Name gleich unter dem Produktnamen. Gezeigt wurde ein System: mehrere Rückenlehnenhöhen, verschiedene Armlehnentypen, feste oder drehbare Gestelle und drei Bekleidungen derselben Konstruktion, die blanke Membran, ein dünnes Soft Pad oder die ganz bezogene Ausführung.

Erklärt ist die Familie für Sitzungen, Home-Office und Chefbüro; im Grossraumbüro mit vielen Arbeitsplätzen ist sie ebenso zu Hause wie am Sitzungstisch, und wer wartet, kann ebenfalls auf ihr sitzen. Welche dieser Versionen bestellbar sind, legt das definitive Programm von ICF fest, nicht die Messe. La Mercanti klärt deshalb für jede Anfrage mit ICF, welche Void-Konfigurationen bereits bestellbar sind, und nimmt genau diese in die Offerte auf.

Technische Informationen auf Basis der vom Hersteller angegebenen Daten.
  • Kollektion: Void Chair
  • Hersteller: ICF S.p.A., Vignate (Mailand), Italien
  • Design: Khodi Feiz, Feiz Design Studio (Amsterdam), 2026
  • Vorstellung: Orgatec 2026, Köln, 27. bis 30. Oktober: eine der vier Neuheiten von ICF
  • Struktur: tragender, umlaufender Aluminiumrahmen, sichtbar belassen samt Membran und Verbindungen
  • Sitz und Rückenlehne: doppelte, frei gespannte und selbsttragende Textilmembran, die den Körper über Zug und Elastizität stützt und die Last verteilt
  • Bekleidungen: blanke Strukturmembran · dünnes Soft Pad · ganz bezogene Ausführung
  • Familie: mehrere Rückenlehnenhöhen, verschiedene Armlehnentypen, feste oder drehbare Gestelle, arbeitsorientierte Konfigurationen; bestellbare Versionen gemäss dem definitiven Programm von ICF
  • Erklärte Einsatzbereiche: Arbeits-, Chef-, Sitzungs- und Mehrzweckstühle im Katalog von ICF; Meeting, Home-Office und Executive; professionelle Umgebungen, Wohnen und Hospitality
  • Materialien: Aluminium und Textil, beide von ICF als rezyklierbar erklärt
  • Pflege: Membran, Stoff, Aluminium und Kunststoff nach der Materialanleitung von ICF
  • Herkunft: Made in Italy
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Häufige Fragen

Der Void Chair ist eben erst vorgestellt worden: was lässt sich heute davon bestellen?

Das legt ICF selbst offen: Die tatsächlich bestellbaren Versionen richten sich nach dem definitiven Produktprogramm, und das ist noch in Arbeit. Beschrieben ist das System, nicht die Artikelliste: mehrere Rückenlehnenhöhen, verschiedene Armlehnentypen, feste oder drehbare Gestelle, drei Bekleidungen. Was davon heute schon geordert werden kann, klärt La Mercanti bei jeder Anfrage direkt mit ICF ab und benennt dem Kunden nur Konfigurationen, die der Hersteller bestätigt hat. Wer heute anfragt, bekommt also keine Katalogseite, sondern eine Antwort, die zum Stand des Programms passt.

Woher kommt der Eindruck, dass dieser Stuhl kaum Gewicht hat?

Vom Verzicht. ICF spricht von einer fast schwerelosen Präsenz, und sie entsteht nicht durch ein besonders leichtes Material, sondern dadurch, dass der Stuhl auf das Nötigste reduziert ist: ein offener Rahmen, eine gespannte Membran, Luft dazwischen. Die Konstruktion bildet eine dreidimensionale Form, ohne das Volumen zu füllen, und behandelt den Zwischenraum als Teil des Entwurfs. Im Raum nimmt der Stuhl dadurch optisch wenig ein, auch dort, wo viele davon stehen; sitzt man darin, trägt die Membran trotzdem den ganzen Körper.

Die meisten Polsterstühle werden bequem, indem man Schichten hinzufügt. Und die Void?

Sie geht den umgekehrten Weg, und ICF sagt es genau so: Statt Komfort durch zusätzliche Lagen zu erzeugen, definiert die Struktur ein grosszügiges Volumen und füllt es nicht. Eine gespannte Textilfläche passt sich dem Körper an und verteilt die Last; Geometrie, Zug und Elastizität übernehmen, was sonst Schaum und Polster leisten. Für den Nutzer heisst das: weniger Material zwischen ihm und der Luft, eine Fläche, die auf Bewegung antwortet, und ein Stuhl, dessen Komfort man nicht an der Dicke des Polsters abliest. Wer das vertraute Einsinken sucht, wird es hier nicht finden, und das ist Absicht.

Bleibt der Rücken an einer gespannten Membran kühler als an einem Polster?

ICF nennt die Atmungsaktivität ausdrücklich als eines der Ergebnisse der Konstruktion. Der Grund liegt im Aufbau: Zwischen Körper und Raum liegt nur die offene Textilmembran, kein Schaum, keine geschlossene Schale. Bei der blanken Membran gilt das für Sitz und Lehne gleichermassen. Wer das Soft Pad oder die ganz bezogene Ausführung wählt, gewinnt mehr Kontakt und mehr Stoff; die Entscheidung zwischen den drei Bekleidungen ist deshalb auch eine Entscheidung über das Klima am Arbeitsplatz, nicht nur über die Optik.

Was sagt ICF zur Wiederverwertung von Aluminium und Textil bei der Void?

Auf der Tafel neben dem Stuhl schreibt ICF, dass sowohl das Aluminium als auch das Textil rezyklierbar sind, und fasst den Entwurf unter drei Begriffen zusammen: Struktur, Komfort, Kreislauffähigkeit. Das ist eine Herstelleraussage, und so geben wir sie auch weiter: als Aussage von ICF, nicht als geprüfte Kennzahl. Für eine Ausschreibung in der Schweiz heisst das, die Formulierung so zu zitieren, wie ICF sie gewählt hat, und sie dem Materialkapitel beizulegen, ohne ihr eine Zahl anzuhängen, die der Hersteller nicht genannt hat.

Ein Sitzungszimmer mit dem Void Chair einrichten: fünf Entscheidungen am Tisch

ICF erklärt den Void Chair für Sitzungen und führt ihn im Katalog unter den Sitzungsstühlen. Fünf Entscheidungen, die man vor der Bestellung am Tisch trifft, mit den Fakten, die ICF bisher veröffentlicht hat.

Fest oder drehbar am Tisch

Die Void gibt es laut ICF mit festem oder drehbarem Gestell, und am Sitzungstisch ist das die erste Entscheidung. Welches von beiden passt, entscheidet, ob die Teilnehmer sitzen bleiben oder sich drehen sollen; mehr sagt ICF dazu nicht. In den Bildern von ICF stehen Vierbeingestelle, Böcke und Fusskreuze nebeneinander; welche davon bestellbar sind, sagt das definitive Programm.

Eine Lehnenhöhe rund um den Tisch

Das System umfasst mehrere Rückenlehnenhöhen. Rund um denselben Tisch lohnt es sich, bei einer zu bleiben, damit die Lehnen eine durchgehende Linie bilden. ICF selbst weist darauf hin, dass bei so wenigen Elementen jede Veränderung der Kurve den Charakter des ganzen Stuhls verändert.

Armlehnen nach dem Tisch

Verschiedene Armlehnentypen gehören zum System der Void; in den Bildern von ICF sind geschlossene Ringe aus Aluminium, offene T-Armlehnen und Versionen ganz ohne Armlehnen zu sehen. Am Sitzungstisch entscheidet die Tischkante: Armlehnen, die unter die Platte sollen, verlangen einen anderen Blick als Stühle, die frei im Raum stehen. Ohne Armlehnen bleibt die Silhouette in der Reihe am schmalsten.

Dieselbe Bekleidung wie am Arbeitsplatz

Blanke Membran, dünnes Soft Pad oder ganz bezogen: Die drei Bekleidungen teilen dieselbe Konstruktion, verändern aber Griff und Erscheinung, und ICF schreibt, dass schon eine Oberfläche oder eine Farbe den Charakter des ganzen Stuhls verändert. Steht die Void auch an den Arbeitsplätzen, hält man im Sitzungszimmer dieselbe Bekleidung durch oder wechselt sie bewusst.

Auch von hinten gedacht

Rahmen, Membran und Verbindungen bleiben bei der Void sichtbar, und ICF schreibt, dass Rahmen und Verbindungen Teil der Gestaltung sind, nicht nur der Technik. Bei der transparenten Membran zeichnet sich der polierte Rahmen durch das Gewebe ab, bei der bezogenen Ausführung läuft die Naht am Rand entlang. Deshalb dreht man vor der Bestellung einen Stuhl um und prüft, ob die Rückseite zum Raum passt.