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Projektkonditionen für Unternehmen, Fachkunden und Planungsbüros
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Sechs Zentimeter sind in einem Saal keine Kleinigkeit. Mit der Wange Long wächst Chrono von Ares Line: Geschlossen misst der Sessel 50 cm statt 44, mit dem Tablar in Gebrauch 80 cm statt 74. Die Wange selbst bleibt, was sie ist, gepolstert als Master oder holzverkleidet mit abnehmbarer Armauflage als Wood; nur tiefer. Bei einem Theatersessel, in dem das Publikum drei Akte lang sitzt, ist das die erste Zahl, die wir anschauen.
Was Long nicht verändert, ist die Front der Reihe: Die Wange bleibt von vorn 7 cm stark, Sitzbreite 47 oder 49 cm, Achsmass 54 oder 56. Die Reihe wird tiefer, nicht breiter. Über einen Dämpfer klappt der Sitz leise hoch, mit gebremstem Rückprall.
Gezeichnet hat den Sessel BaccoliniDesign: volle Polster, klare Kanten, eine Lehne, die geneigt aus dem Sesselkörper austritt. Die 80 cm sagen zudem, dass Long das Tablar in der Wange trägt, 761 cm² schwarzes HPL, auf Wunsch für Linkshänder, mit dem der Sessel bei Kongressen und unter den Hochschulmöbeln zum Schreibplatz wird.
Daneben steht der Rest der Familie: der Sitz Acoustic mit akustisch wirksamer Holzplatte, die hohe Lehne Plus with headrest für hohe Stufen, der Klapptisch an der Rückenlehne für Tagungen, und das Back System, mit dem sich die Lehne im Mehrzwecksaal flach legt. Wir zeichnen die Reihe mit 44 und mit 50 cm Tiefe und zeigen, was die sechs Zentimeter im Saal kosten und bringen.
Kollektion: Chrono
Hersteller: Ares Line S.p.A., Thiene (Vicenza), Italien
Design: BaccoliniDesign
Was es ist: Sessel für Auditorien, Theater, Kongresszentren und Konferenzsäle, voll gepolstert, mit klaren Linien und einer Rückenlehne, die schräg aus dem Korpus heraustritt
Seitenwangen: Master, monolithisch gepolstert · Wood, holzverkleidet mit abnehmbarer gepolsterter Armauflage · Long (Master oder Wood), in der Tiefe um 6 cm verlängert
Sitz: Master, gepolstert · Wood, gepolstert mit sichtbarer Holzplatte · Acoustic, gepolstert mit sichtbarer akustischer Holzplatte
Rückenlehne: Master, gepolstert · Wood, gepolstert mit sichtbarer Holzplatte auf der Rückseite · Plus, gepolstert und vergrössert · Plus with headrest, vergrössert mit Kopfstütze
Mechanik: Sitz mit Dämpfer für ein leises Hochklappen mit gebremstem Rückprall; auf Wunsch Sitz mit Mikrofedern
Wartung: Rückenlehne und Sitz manipulationssicher und vom Wartungspersonal ohne Werkzeug abnehmbar; Bauteile leicht trennbar und vollständig recycelbar
Zubehör: Top (abnehmbare gepolsterte Armauflage) · Wooden Top (abnehmbare Armauflage aus Holz) · Media Top (Armauflage, vorbereitet für Multimedia) · Steel Back (Rückseite aus lackiertem Stahlblech) · Wooden Back (Rückseite aus Holz) · Logos (personalisierte Stickerei) · Numbering (gestickte Platz- und Reihennummer) · Microsprings (Sitz mit Mikrofedern) · Back Stitching (Naht auf der Rückenlehne) · End-Row Light (Licht am Reihenende) · In-Seat Power · Tablet · Back Table
Tablar in der Seitenwange: Antipanik, in der Wange versenkbar, Fläche 761 cm², schwarzes HPL 8 mm stark; auch für Linkshänder erhältlich
Klapptisch an der Rückenlehne: Typ 1, Laminatplatte 20 oder 30 mm, Antipanik-Mechanik mit abgedecktem Gestänge, schnelle und automatische Schliessung in die Senkrechte; Halterungen für ebenen Boden oder Stufen
Wheels and Back System: versenkbare Rollen, die aus der Wange austreten und den Sessel seitlich verschieben lassen; Rückenlehne, die gedreht und bis zur kompakten Stellung abgesenkt wird; setzt die Seitenwange Master oder Wood ohne Tablar voraus
Vorbereitungen auf Projekt: In-Seat Power (Wange vorbereitet für eine Steckdose) und Multimedia, mit in die Struktur integrierten Kabeln
Akustik: akustische Leistung konfigurierbar und zertifiziert nach ISO 354
Materialien: Holz FSC®-zertifiziert
Produktnormen: EN 12727 Stufe 4 · EN 15372 Stufe 3
Brandverhalten: entspricht mehreren nationalen Standards; für Italien Klasse 1IM
Mindestumweltkriterien: entspricht den italienischen CAM Arredi (Criteri Ambientali Minimi)
Einbau: empfohlene Stufenhöhe höchstens 40 cm mit Rückenlehne Master und 60 cm mit Rückenlehne Plus with headrest; Neigung höchstens 5°; gebogene Reihen mit Radius über 20 m für die Breite 54/56 (mindestens 100 Plätze), 5 bis 20 m für die Breite 56 (mindestens 100 Plätze), unter 5 m für die Breite 54/56 mit Doppelwange
Achsmass: 54 oder 56 cm; Sitzbreite 47 oder 49 cm; Wangenstärke 7 cm
Höhen: 90 cm gesamt (108 cm mit Rückenlehne Plus with headrest) · Wange 65 cm · Sitz 45 cm
Tiefen: 44 cm geschlossen · 70 cm mit geöffnetem Sitz · 74 cm mit Tablar in Gebrauch · Seitenwange Long: 50 cm geschlossen, 80 cm mit Tablar in Gebrauch
Referenzen laut Hersteller: Auditorium IMA, Ozzano dell'Emilia (2022, 260 Sitze) · Konferenzsaal Confcommercio Campania, Neapel (2026, 35 Sitze) · Expo Center Jekaterinburg (5.300 Sitze zusammen mit Zero9 und Zero7)
Garantie: 7 Jahre, vom Hersteller Ares Line erklärt
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Drei Zahlen aus der Masstabelle des Herstellers: 90 cm Gesamthöhe mit der Lehne Master, 65 cm für die Oberkante der Wange und 45 cm für die Sitzhöhe. Mit ihnen lässt sich auf dem Saalschnitt prüfen, worauf die nächste Reihe schaut und wo das Auge der sitzenden Person liegt. Plus with headrest, die Lehne mit Kopfstütze, überragt die 90 cm; ihr Wert steht weiter unten im Produktpass. Wer nur die Gesamthöhe einträgt, vergisst die Wange, und die ist am Gang das, was man wirklich sieht.
Eines von beiden, als Zubehör gewählt. Steel Back ist eine Rückseite aus lackiertem Stahlblech, Wooden Back eine Rückseite aus Holz; ohne Zubehör bleibt die Lehne hinten gepolstert wie vorn, bei Wood mit der sichtbaren Holzplatte. Im IMA-Auditorium in Ozzano dell'Emilia hat man Holz gewählt, sichtbar auf jeder Lehne. Wer in einen Saal kommt, schaut auf Lehnen und nicht auf Sitze; diese Rückseite ist darum die Fläche, die den Charakter des Saals bestimmt.
Ja. Logos heisst die personalisierte Stickerei, die Ares Line auf den Bezug setzt, kein aufgenähtes Schild; mit Numbering kommen auch Platz- und Reihennummer als Stickerei dazu. Wie dezent das wirkt, hängt vom Faden ab: Bei der IMA, Ozzano dell'Emilia, tragen die Nummern einen Faden im Ton des Bezugs, erkennbar aus der Nähe und ruhig aus der Ferne. Beides wird vor der Bestellung festgelegt, denn gestickt wird im Werk, auf dem Bezug, der dann im Saal steht.
Am End-Row Light, dem Licht am Reihenende, das Ares Line als Zubehör der Kollektion führt. Es ist Teil der Sesselkonfiguration und steht damit auf derselben Bestellung wie Bezug und Wange. Welche Reihenenden ein Licht tragen, entscheidet der Saalplan mit seinen Gängen; La Mercanti fragt deshalb zuerst, wo das Publikum in die Reihen tritt, und zählt dann die Lichter. Eine Reihe, die man im abgedunkelten Saal findet, ohne zu suchen, ist für den Betreiber ein leiserer Einlass.
Fünf Grad. Mehr Gefälle sieht Ares Line in der Einbautabelle für Chrono nicht vor, und der Wert gilt für den durchgehend geneigten Boden. Eine Treppe ist etwas anderes: Auf Stufen zählt die Stufenhöhe, und dort hängt die zulässige Zahl davon ab, ob die Lehne Master oder Plus with headrest bestellt wird. Praktisch bedeutet das, dass der Saalschnitt samt Gefälle zur Bestellung gehört, so wie das Achsmass, weil der Hersteller den geneigten Boden und die Stufe als zwei verschiedene Einbaufälle behandelt.
Was das Wartungspersonal wissen muss, um bei Chrono Sitz oder Rückenlehne zu tauschen: die Sicherung gegen Manipulation, die Abnahme ohne Werkzeug, die trennbaren Bauteile und der Dämpfer, der zum Schluss geprüft wird.
Sitz und Rückenlehne von Chrono sind laut Hersteller manipulationssicher: Ein Gast kann sie während einer Vorstellung nicht lösen. Dieselben Teile lassen sich vom Wartungspersonal abnehmen. Beides gehört zusammen und ist eine einzige Eigenschaft des Sessels, nicht zwei; wer die Reihe übernimmt, sollte das Personal kennen, das sie bedienen darf.
Für die Abnahme von Sitz oder Lehne braucht das Wartungspersonal kein Werkzeug. Ein beschädigtes Teil wird zwischen zwei Veranstaltungen aus der Reihe genommen, ohne dass eine Montagefirma kommt und ohne dass Schrauben am Platz verbleiben. Der Tausch bleibt damit eine Aufgabe des Hauses, mit den Händen, die den Saal ohnehin betreuen.
Ares Line erklärt die Bauteile von Chrono als leicht trennbar. Was abgenommen wurde, wird nach Teilen abgelegt, nicht als Ganzes: Polster, Lehne, Sitz. So liegt das Teil, das wieder eingesetzt wird, nicht neben dem Teil, das ersetzt wird, und die Reihe erhält am Ende genau das zurück, was ihr fehlt.
Die Bauteile sind laut Hersteller vollständig recycelbar, und das Holz der Chrono ist FSC-zertifiziert. Ein ausgedientes Teil geht deshalb nach Material getrennt in die Verwertung und nicht in den Restmüll. Für den Betreiber ist das ein Satz, der auch in einer Ausschreibung steht: die Trennbarkeit ist kein Versprechen, sondern eine Liste von Teilen.
Sitzt alles wieder, wird der Sitz belastet und losgelassen: Er muss über den Dämpfer leise hochklappen, mit gebremstem Rückprall, so wie es der Hersteller für Chrono erklärt. Ein Sitz, der nach dem Einsetzen anschlägt oder hängen bleibt, ist nicht richtig eingesetzt. Diese Probe gehört an das Ende jedes Tauschs, bevor das Publikum wieder im Saal ist.