Was schwebt Ihnen vor?
Projektkonditionen für Unternehmen, Fachkunden und Planungsbüros
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Dasselbe Möbel, zwei Geometrien. Im Innenraum gibt LaCividina für Osaka einen Mindestradius an, 258 cm hinten und 180 cm vorn: Enger darf die Kurve nicht werden, weiter darf sie jederzeit. Für Osaka Outdoor gilt stattdessen ein fester Radius von 288 cm hinten und 210 cm vorn, und die Elemente heissen geschlossen gebogen, offen gebogen oder S. Drinnen zeichnet man den Bogen, draussen wählt man ihn.
Für ein Schweizer Unternehmen mit Empfang und Gartenhof heisst das: dieselbe Handschrift auf beiden Seiten der Glaswand, aber zwei getrennte Bestellungen. Die Wartezimmerstühle im Foyer folgen der Wand, die Bank im Hof folgt dem Katalog. Pierre Paulin hat die Linie 1967 gezeichnet; der Stahl des Outdoor-Modells ist kataphoretisch lackiert, der Stoff ein Outdoor-Gewebe über einer Schutzeinlage.
Beide Fassungen teilen die zehn Längen von 180 bis 630 cm, die Aufteilung in Sofa mit Rücken und rückenlose Bank und das Prinzip der aneinandergereihten geraden und gebogenen Glieder. Im Pausenbereich übernimmt das Innenmodell die Rolle der Loungemöbel, im Empfangsbereich die der Welle vor dem Tresen. Bevor La Mercanti eine Offerte schreibt, steht fest, welche Elemente innen und welche aussen stehen, und die zwei Radienregeln liegen getrennt im Plan.
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Aus sieben, nummeriert auf dem Datenblatt: Seitengestell, Zentralgestell, Seiten- und Zentral-Rückenstütze, Seiten- und Zentral-Sitzflächenstütze und der Verbindungshaken, der ein Gestell an das nächste koppelt. Erst wenn diese sieben stehen, werden die drei Kissen eingeschoben.
Zuerst das Rückenkissen, dann das Vordersitzkissen, zuletzt das Mittelsitzkissen: So nummeriert LaCividina die drei Teile auf dem Datenblatt. Sie werden auf das fertig montierte Stahlgestell geschoben, weshalb ein Osaka-Element als Bausatz und nicht als fertiger Block geliefert wird.
Ja. Die Produktseite bietet neben CAD 2D und 3D, BIM/Revit-Modellen und -Familien und der Bildbibliothek einen Konfigurator für die Komposition. La Mercanti liefert die Dateien mit der Offerte, damit der Bogen im Projektmodell liegt, bevor eine Artikelnummer bestätigt wird.
Ein dokumentiertes Beispiel: Für die Louis-Vuitton-Schau in Monte Carlo baute LaCividina 55 Elemente unterschiedlicher Länge zu 330 laufenden Metern zusammen, also im Schnitt sechs Meter pro Element. Für eine Empfangshalle genügen meist drei bis fünf, in der Ausschreibung zählt man aber immer Elemente, nicht Meter.
Das Sofa 630 cm wiegt 229 kg netto und 268 kg brutto; das kürzeste, 180 cm, wiegt 61 kg netto. Die Bank reicht von 52 bis 209 kg. Da jedes Element zu mehr als der Hälfte aus Stahl besteht, wird die Lieferung nach Gewicht und Aufzug geplant, nicht nach Stückzahl.
Ein Sitzsystem mit zwei Fassungen braucht in der Ausschreibung klare Zeilen. Fünf Schritte, damit Osaka so bestellt wird, wie es geplant ist.
Die erste Zeile nennt das, was LaCividina für Osaka erklärt: Stahlgestell, verstärkt für öffentliche Bereiche, Fuss schwarz RAL 9005. Ohne diese Zeile vergleicht die Beschaffung später Polster mit Polster.
Feuerfester, formbeständiger Polyurethanschaum in unterschiedlichen Dichten, Polyesterfaser, Nähte mit Carbonfaser-Träger: Das sind die Angaben des Herstellers zu Osaka, und nur diese gehören in den Text.
Jede Position der Osaka-Reihe wird mit Artikelnummer und Länge aufgeführt, Sofa 8801-8810 oder Bank 8811-8820. So lässt sich das Angebot Zeile für Zeile prüfen.
Die Ausschreibung nennt den Stretchstoff aus der Empfehlungsliste und seine Kategorie. Der Bezug von Osaka ist abziehbar; auch das gehört als Satz in den Text, weil es die Unterhaltskosten betrifft.
Datenblatt, CAD- und BIM-Daten liegen der Ausschreibung bei. La Mercanti stellt für jede Osaka-Position das Dossier zusammen, mit dem der Planer die Angaben gegen die Herstellerseite prüfen kann.