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Rot hat diese Armatur berühmt gemacht, doch Rot ist keine Pflicht mehr. Im aktuellen Programm führt Fantini I Balocchi auch in Mattschwarz und Mattweiss, zwei Lackierungen, die der Hersteller als klassische Grundfarben im Sinn des zeitgenössischen Designs beschreibt. Ohne den Signalton tritt hervor, was Paolo Pedrizzetti und Davide Mercatali in den Siebzigerjahren gezeichnet haben: einen Auslauf als runden Bogen und einen Kreuzgriff, dessen vier Enden zu weichen Lappen geformt sind. In Schwarz liest sich das wie eine Tuschezeichnung vor heller Keramik. In Weiss verschwindet die Armatur beinahe im Becken und lässt nur ihren Schatten stehen.
Als Design-Armaturen gelten Stücke, die man am Umriss erkennt, und diese gehört dazu. Am Lavabo gibt es sie in drei Bauarten: mit drei Löchern und dem Auslauf in der Mitte, als Einlochmischer mit beiden Griffen am selben Sockel oder aus der Mauer kommend. Der Körper ist aus Messing gefertigt. Wer Farbe will, bekommt Rot mit verchromten Sockeln oder einen Ton aus RAL Classic. Im Gästebad und Chefbad, wo Stein und Metall oft unter sich sind, entscheidet der matte Lack, ob die Armatur zur Wand gehört oder zum Becken.
Der Rest, vom Sichtbaren zum Verborgenen. Im Duschbereich bleiben die runde Regenbrause samt Arm, die Handbrause mit Schlauch und der Griff des Thermostaten vor der Wand; dessen Körper liegt mitsamt den Absperrventilen unter Putz. An der Badewanne stehen Auslauf und Griffe als Gruppe auf der Wand, oder es schauen nur zwei Griffe und ein separater Wandauslauf heraus. Hinzu kommen ein Einlochmischer fürs Bidet und einer für die Küche, dessen Auslauf sich schwenken lässt. La Mercanti hält Schwarz und Weiss neben Keramik und Stein des Projekts, bevor die Farbe feststeht.
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5 l/min, gemessen bei 3 bar. Auf diesen Wert begrenzen die Strahlregler der Lavabo- und Bidetmischer den Durchfluss; der Begrenzer ist ab Werk eingebaut und muss nicht zusätzlich bestellt werden.
Easy Fix ist eine Montageplatte mit vorbereiteten Anschlüssen, die den Einbau der Thermostate erleichtert. Fantini bietet sie als Option für eine, zwei oder drei Abgänge an; montieren lässt sie sich waagrecht oder senkrecht.
Ja. Zur Serie gehören Ablaufgarnituren für die Wanne, und eine Ausführung lässt das Wasser über den Überlauf einlaufen. Die Wanne füllt sich dann von ihrer eigenen Wand her; ein Auslauf an der Mauer ist in diesem Fall nicht nötig.
Zu den Geberit-Modellen Sigma 8 und 12, ausserdem zu TECE (Tecebox Octa II). Die Platten sind aus Stahl; bei Geberit stehen runde, erhabene Tasten oder quadratische, bündig eingelassene zur Wahl. So reicht die Serie bis an die WC-Wand.
Fantini hat die Serie 2012 neu herausgebracht und sie nach eigener Darstellung in ein paar Punkten von Technik und Fertigung auf den neuen Stand gebracht. Das erklärte Ziel: Ihr Erscheinungsbild sollte zeitgemässer werden.
Die Küchenarmatur der Serie kommt mit einem einzigen Loch aus. Fünf Schritte von der Bohrung im Spülbecken bis zum Anschluss, den der Installateur übernimmt.
Der Küchenmischer ist ein Einlochmodell: Auslauf und beide Griffe sitzen auf einem gemeinsamen Körper. Im Spülbecken oder in der Abdeckung genügt deshalb ein Hahnloch; weitere Bohrungen für getrennte Griffe entfallen.
Der Auslauf lässt sich drehen und lädt 18 cm aus. Setzen Sie das Loch so, dass der Bogen beim Schwenken jedes Becken erreicht und unterwegs nirgends anstösst, weder am Fenstersims noch am Hochschrank.
Warm und kalt haben je einen eigenen Griff mit keramischem Oberteil; von geschlossen bis ganz offen ist es eine Vierteldrehung. Die Griffe sind im Lieferumfang enthalten und brauchen keine eigene Zeile in der Bestellung.
Im Auslauf sitzt ein Begrenzer, der den Durchfluss bei 3 bar auf 8 l/min festlegt. Das ist der Wert, mit dem man rechnet, wenn am Spülbecken regelmässig grosse Töpfe gefüllt werden.
Der Mischer wird mit flexiblen Anschlussschläuchen geliefert, aber ohne Ablauf: Diesen bringt das Spülbecken mit. Die Verbindung mit den Leitungen im Unterschrank übernimmt der Installateur.