Vom Besteck bis zum Cheminée: die Breite im Werk von Davide Mercatali
Besteck, Leuchten, Sofas und Sessel, ein Cheminée, Accessoires fürs Bad und fürs Wohnen: Wer die Entwürfe von Davide Mercatali nebeneinanderlegt, sucht den gemeinsamen Massstab vergeblich. Sein Architekturdiplom erwarb er 1973 in Mailand, wo er 1948 zur Welt kam. Als Spezialgebiet nennt die Biografie den Wasserhahn; alles Übrige kam hinzu. Ein Jahrzehnt lang, von 1978 bis 1988, zeichnete er zusammen mit Paolo Pedrizzetti, und was die beiden vorlegten, erkennt man an einfachen Grundformen und Primärfarben. Seither ist er selbständig tätig, als Gestalter wie als Promoter; unterrichtet hat er überdies im Ausland, in Brasilien, Barcelona und Osaka.
In die gemeinsame Zeit fällt I Balocchi: gerundete Formen und Farbe, bei Fantini als Ikone des Hauses geführt und 2012 wieder ins Programm genommen. Ein Schweizer Bad, das neben Chrom auch Rot verträgt, ist der Ort für diese Serie. La Mercanti bespricht sie mit der Architektin oder der Bauherrschaft am konkreten Grundriss.