Hochschulmöbel Blade System von Lamm in einem gestuften Hörsaal

Zum Kabel kommt man, ohne Blade System abzubauen

Lamm

Dante Bonuccelli

Blade System
Blade System Eine Ikone des italienischen Designs
AB CHF 3,200

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Projektkonditionen für Unternehmen, Fachkunden und Planungsbüros

Eine Hörsaalanlage wird einmal gebaut und zwanzig Jahre lang benutzt. In dieser Zeit ändern sich nicht die Hochschulmöbel, sondern alles, was unter ihnen liegt: Netzwerk, Strom, Medientechnik. Blade System ist für diesen zweiten Zeitraum ausgelegt. Der Bodenbelag auf dem Podest besteht aus abnehmbaren Platten aus schwer entflammbarer Spanplatte mit Deckschicht; der Hersteller beschreibt die Fläche ausdrücklich als revisionierbar.

Darunter liegen vor Ort montierte Gitterträger aus Stahlrohr — eine leichte und vollständig demontierbare Struktur. In diesem Volumen laufen die Leitungen, die von unten zu den Arbeitsflächen geführt werden. Wer später eine Strecke erreichen muss, hebt eine Platte an: Die Tische bleiben stehen, denn der Zugang erfolgt von der Gehfläche aus und nicht unter dem Tisch hindurch.

Die Deckschicht wird zum Projekt gewählt — Echtholz, Laminat, Teppichboden oder ein anderes Material auf Anfrage — und die Stufen darüber haben variable Höhe und Tiefe. Ihre Durchgangs-Setzstufen aus Aluminium-Strangpressprofil können für Stufenbeleuchtung oder Belüftung vorgerüstet werden, was ebenfalls im Unterbau endet.

Neben dem Hörsaal nennt der Hersteller ausdrücklich das Auditorium und den Konferenzraum. Auf Wunsch wird nur der Studientisch geliefert — für ebene Böden ebenso wie für vorhandene Treppen — während das Katheder nach Kundenmass entsteht.

Technische Informationen auf Basis der vom Hersteller angegebenen Daten.

Programm: Blade System
Hersteller: Lamm — Lamm S.p.A., Italien
Design: Dante Bonuccelli
Was es ist: Studientischsystem für Hörsäle, Konferenzräume und Auditorien, mit vollständiger Integration von Studientisch, Struktur, Podest und Stufenanlage; jedes Projekt wird auf Bestellung entwickelt
Bauteile: Studientisch · Katheder nach Projekt · Podest · modulare Stufenanlage · seitliche oder mittige Durchgangs-Setzstufen
Lieferung: der Studientisch ist auch einzeln lieferbar, zur Montage auf ebenem Boden oder auf Stufen
Bodenbelag: abnehmbare Platten aus schwer entflammbarer Spanplatte mit Deckschicht aus Echtholz, Laminat, Teppichboden oder anderen Materialien auf Anfrage; revisionierbare Fläche
Podest: vor Ort montierte Gitterträger aus Stahlrohr, leichte und vollständig demontierbare Struktur, spezielle Verbinder für die Pfosten der angeschlossenen Bauteile; höhenverstellbare Metallfüsse mit Gummiauflage für die Ebenheit
Tischstruktur: Aluminium-Strangpressprofile, 10 mm, ineinandergesteckt und an den Tragpfosten befestigt, die in der Metallstruktur des Podests verankert sind
Arbeitsfläche: Aluminium-Strangpressprofil mit 4 mm kratzfestem HPL-Schichtstoff — Silber, Anthrazit, Schwarz
Sitz: Träger aus Aluminium-Strangpressprofil, Klappmechanismus mit innenliegender Feder und automatischer Rückstellung
Polsterung: Integralpolyurethan Klasse 1, CertiPUR®-zertifiziert, durchgefärbt — Silber, Anthrazit, Schwarz
Strom und Daten: Vorrüstung für die Kabelführung vom Podest zur Arbeitsfläche; Steckdosen unter der Fläche, zugänglich über Klappdeckel aus eloxiertem Aluminium; Steckdose auf Anfrage
Stufen: variable Höhe und Tiefe; Durchgangs-Setzstufen aus Aluminium-Strangpressprofil mit rutschhemmender waagerechter Oberfläche, vorrüstbar für Stufenbeleuchtung oder Belüftung
Katheder: Aluminium-Strangpressprofile und 10 mm kratzfeste HPL-Arbeitsfläche; Masse nach Kundenangabe
Oberfläche der Aluminiumteile: Flüssiglackierung in Schwarz, Silber oder Anthrazit
Zubehör: Vorrüstung für Elektrifizierung und Datenverkabelung (Steckdose auf Anfrage); Füsse zur direkten Bodenbefestigung
Gesamthöhe: 82 cm
Arbeitsfläche: 74 cm
Sitz: 46 cm
Tischtiefe: 35 cm geschlossen, 42 cm bei geöffnetem Sitz
Achsmass: min. 51 cm, um bis zu 6 cm reduzierbar, kompakt 45 cm
Seitenwange: 8 cm
Reihentiefe auf der Stufe: 90 cm
Prüfung: geprüft nach europäischen Normen; Normnummern werden im Datenblatt nicht genannt
Auszeichnungen: Grand Design 2005, International Award, Mailand · Work & Emotion 2004, Kategorie Intelligent Space, Eimu, Mailand

La Mercanti Srl — Ihr Partner für Design- und Contract-Projekte seit 1997.
San Benedetto del Tronto (AP), Italy · +39 0735 753833 · info@lamercanti.com
Lieferung, Angebote, Leistungsverzeichnisse und Projektunterstützung in der ganzen Schweiz.

Wann sie die richtige Wahl ist

  • Saal, dessen Technik über zwanzig Jahre mehrfach angefasst wird: der Boden bleibt revisionierbar.
  • Unterbau, der als Leitungsraum dienen soll, mit Zugang von der Gehfläche aus.
  • Deckschicht, die zum Projekt gewählt wird — Echtholz, Laminat oder Teppichboden.

Wann eine andere Lösung besser passt

  • Saal ohne Bohrmöglichkeit im Boden, oder mit wechselnder Bestuhlung: dafür hat E5000 von Lamm die Stange zwischen den Reihen.

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CHF 150

Betrag wird mit der ersten Bestellung verrechnet

Häufige Fragen

Wie kommt man später an die Leitungen unter der Bestuhlung?

Über den Boden. Der Belag auf dem Podest besteht aus abnehmbaren Platten; der Hersteller bezeichnet die Fläche als revisionierbar. Man hebt die Platte über der betreffenden Strecke an und arbeitet im Hohlraum zwischen den Gitterträgern. Die Tische bleiben dabei montiert, weil der Zugang von der Gehfläche aus erfolgt.

Wie viele Plätze ergibt eine Reihe?

Das Achsmass beginnt bei 51 cm und lässt sich um bis zu 6 cm auf kompakte 45 cm verringern. Die nutzbare Reihenlänge geteilt durch das gewählte Achsmass ergibt die Platzzahl; hinzu kommen beidseitig 8 cm Seitenwange, die ausserhalb des Rasters liegen.

Wie ist der Tisch mit dem Unterbau verbunden?

Die Tragpfosten sind in der Metallstruktur des Podests verankert, das dafür eigene Verbinder besitzt. Steht der Tisch dagegen allein auf einem bestehenden Boden, erfolgt die Befestigung mit Stahlfüssen mit Aluminiumabdeckung direkt im Boden — dann gibt es keinen Hohlraum und keinen Kabelweg darunter.

Woraus besteht die tragende Struktur?

Aus Gitterträgern aus Stahlrohr, die vor Ort montiert werden. Der Hersteller beschreibt das Ergebnis als leichte und vollständig demontierbare Struktur mit speziellen Verbindern; sie steht auf höhenverstellbaren Metallfüssen mit Gummiauflage.

Wie tief muss eine Stufe sein?

90 cm je Reihe. Diese Tiefe ist unabhängig vom Achsmass, ein engeres Raster ändert daran also nichts. Der Tisch selbst beansprucht davon 35 cm bei geschlossenem und 42 cm bei geöffnetem Sitz; der Rest ist Bewegungsfläche hinter der Reihe.

Eine Blade System Reihe im Grundriss lesen

Bevor eine Stückzahl feststeht, wird die Reihe auf der Zeichnung gemessen. Fünf Schritte mit den Massen des Herstellers.

Die lichte Breite aufnehmen

Gemessen wird die nutzbare Breite der Stufe oder des Bodenstreifens, von Wand zu Wand oder zwischen den Gängen, und zwar auf der fertigen Oberfläche.

Die Wangen abziehen

Jede Reihe schliesst beidseitig mit einer Seitenwange von 8 cm ab. Vor der Platzzahl werden also 16 cm abgezogen; was bleibt, ist die Länge für das Raster.

Durch das Achsmass teilen

Das Achsmass beginnt bei 51 cm und kann bis 45 cm verdichtet werden. Die verbleibende Länge geteilt durch den gewählten Wert ergibt die Plätze, abgerundet.

Die Tiefe gegenprüfen

Eine Reihe benötigt 90 cm auf der Stufe. Die Differenz zur vorhandenen Stufentiefe ist die Bewegungsfläche, die hinter der Reihe übrig bleibt.

Die Zeichnung abgleichen

Zum Schluss wird der Grundriss mit Lamm abgeglichen: Jedes Projekt entsteht auf Bestellung, und erst diese Rückmeldung macht aus einer Zeichnung eine Stückzahl.