Maßgeschneiderte Konfiguration gewünscht?
Projektkonditionen für Unternehmen, Fachkunden und Planungsbüros
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Ein freistehendes Lavabo hat keine Platte, auf der ein Mischer Platz fände, und oft keine Wand in Reichweite. Piero Lissoni hat für diesen Fall ein eigenes Stück gezeichnet: den Lavabomischer von AL/23, der aus dem Boden kommt. Ein einziger Hebel bedient ihn, sein Auslauf lädt 17 cm aus. Im Raum stehen dann zwei Körper nebeneinander, das Becken und die Armatur, und keiner hängt am anderen. Wer so baut, legt sich früh fest, denn geliefert wird in zwei Teilen: der Körper, der im Boden verschwindet, und das Sichtteil darüber.
Hergestellt wird die Serie von Fantini in Pella am Ortasee, sie gehört zur Kollektion Aboutwater. Wo Design-Armaturen gewöhnlich sitzen, auf der Keramik oder an der Wand, hat AL/23 ebenfalls eine Antwort: einen Einlochmischer mit 12 cm Ausladung, ein Modell für zwei Löcher mit getrenntem Auslauf, eines für drei Löcher mit Warm- und Kaltwassergriff und einen Wandmischer. Gemeinsam ist allen das Material, Messing, und die Wahl zwischen glänzendem Chrom und mattem Schwarz. Im Bad der Geschäftsleitung entscheidet meist das Becken, welches Modell in Frage kommt.
Was sonst dazugehört, lässt sich nach Griffen zählen. Einen haben der Bidetmischer, die Duschmischer unter Putz, der Wannenmischer auf der Wand und jener, der neben der Badewanne steht. Zwei haben der Thermostat, bei dem der eine die Temperatur und der andere den Umsteller führt, die Unterputzgruppe der Wanne und die Armatur für den Wannenrand. Ganz ohne Griff bleiben die runde Kopfbrause von 24 cm, die Seitenbrause und die Handbrause FIT. Wo der Anschluss im Boden liegen muss, bespricht La Mercanti früh mit dem Sanitärplaner.
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Eine, zwei oder drei. Den Duschmischer mit Hebel gibt es mit einem Abgang von 1/2″, mit drehbarem Umsteller für zwei Abgänge und als Modell mit drei Abgängen. Bei jeder Variante bestellt man das Aussenteil und den Unterputzkörper.
Ein Absperrventil pro Abgang. Zum Unterputz-Thermostat 3/4″ ohne Umsteller hält Fantini fest, er sei immer mit dem Absperrventil zu bestellen. Dieses hat ebenfalls 3/4″, ein Keramikoberteil mit 90°-Drehung und ist schallgedämmt.
Ja. Die Unterputzgruppe für die Badewanne hat zwei Griffe mit Keramikoberteilen, einen drehbaren Umsteller für zwei Abgänge und die Handbrause FIT mit Wandanschluss. Bestellen lässt sie sich mit einem Auslauf von 19 cm oder ohne.
Zwischen 1 und 10 bar; als Betriebsdruck empfiehlt die Montageanleitung 2 bis 5 bar. Warm- und Kaltwasser sollen sich im Druck um höchstens 1,5 bar unterscheiden. Die Angaben stehen in der Anleitung der Lavabo- und Bidetmischer für die Platte.
Mit Flüssigseife, die man in Wasser auflöst. Alles Übrige schliesst die Anleitung aus: scheuernde Putzmittel und Schwämme, Produkte mit Salzsäure, Essig, Ammoniak, Aceton, Javelwasser, Haushaltsäuren und Desinfektionsmittel.
Die Regenbrause von AL/23 braucht eine Mindestmenge Wasser, sonst arbeitet sie nicht richtig. Fünf Schritte vom Mindestdurchfluss bis zum Entscheid zwischen Wand und Decke.
Die Kopfbrause verlangt mindestens 10 l/min, um korrekt zu funktionieren. Der Installateur stellt deshalb zuerst fest, ob die Leitung diese Menge an der Duschwand hergibt. Erst danach lohnt sich jeder weitere Schritt.
Sie ist rund, misst 24 cm im Durchmesser und besteht im Kern aus Edelstahl. Ein Begrenzer hält sie bei 3 bar auf 12 l/min. Eingebaut sind ein Kalkschutzsystem und ein Rückflussventil.
Für die Wand führt Fantini drei Arme mit runder Rosette: 30, 35 oder 45 cm. Von der Decke hängt die Brause an einem Arm von 25 cm. Welcher passt, entscheidet der Grundriss der Dusche.
Steht die Dusche vor einer Gipskartonwand, gibt es zum Arm ein optionales Unterputzteil für genau diesen Wandaufbau. Es muss auf der Bestellung stehen, bevor die Wand geschlossen wird.
Die Kopfbrause hat einen Anschluss von 1/2″. Das Anschliessen ist Sache des Installateurs; er prüft am Ende noch einmal, ob die Mindestmenge von 10 l/min an der Brause ankommt.